Backstein und Beton: Architekturführungen

Medienhafen: Stadtplanung, Architektur und Wirtschaftsgeschichte

Wir schlagen einen Bogen von der Entstehung des Handelshafens um 1900 bis zum Eldorado der modernen Architektur  und der Meile der Kreativen(ca. 2,0 Stunden):

  • Relikte des alten Hafens mit Speichern, Kränen und Basaltmauern
  • Neue Wahrzeichen wie der Neue Zollhof von Frank Owen Gehry, das WDR Funkhaus von Christoph Parade, das Grand Bateau von Claude Vasconi, das Sign von Helmut Jahn, der Wolkenbügel von Norbert Wansleben oder das Hyatt Hotel von JSK/SOP Architekten
  • "Regierungsviertel" mit dem Landtagsgebäude und der Staatskanzlei im Neuen Stadttor

 


Backstein und Barock

Architektonische Kleinode in der Altstadt

Am Niederrhein wird traditionell mit Backstein gebaut. Einen Bauboom erlebte die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert, als die Pfalz-Neuburger von hier aus die Geschicke der Kurpfalz lenkten. Bis heute geben Bauten des "Backsteinbarock"  der Altstadt einen flämischen Charakter.

Besonders sehenswert sind die Karmelitessenkapelle, das Franziskanerkloster, das Haus zum Kurfürsten, die Berger Kirche, das Spee'sche Palais oder das Palais Nesselrode.

 

Stadtführer: Kahnt, Tönnesmann, Schäfer

 


Hoch-H(in)aus - die Türme der Stadt

Rundgang oder Radtour zur (Architektur-)Geschichte von Kirchtürmen und Wolkenkratzern.

Neben dem verdrehten Turm von Sankt Lambertus und dem Schlossturm am Rheinufer prägt auch Düsseldorfs höchster Kirchturm der Johanneskirche die Stadtansicht.

Mit dem Wilhelm-Marx-Haus von 1924 besitzt Düsseldorf das älteste Bürohaus Deutschlands.

Seit den Fünfziger Jahren wird es von weiteren markanten Hochhäusern in der "Skyline" flankiert wie dem Dreischeibenhaus, dem ARAG-Hochhaus, dem Victoria-Turm, dem GAP 15 und den Hochhäusern im Hafen.

Den besten Rundumblick auf die Stadt bietet unangefochten der Rheinturm, Düsseldorfs Fernsehturm mit 240m ist das höchste Gebäude der Stadt.

 

Stadtführer: Kahnt, Tönnesmann


Vom Ehrenhof-Ensemble nach Golzheim

Rheinischer Expressionismus, Rheinisches Schlösschen und Ruhestätte:

Für die Gesolei-Austellung 1926 entwickelte das Ehrenhof-Areal. In den Backsteinbauten haben heute Musisches und Museales eine Heimat gefunden. Dem Rhein folgend finden wir ein Ensemble von Verwaltungsbauten der Jahrhundertwendezeit, dem die Preußen ihren Stempel aufgedrückt haben.

In deren Rücken begegnen wir auf dem Golzheimer Friedhof den Prominenten des 19. Jahrhunderts, bevor uns die Robert-Schumann-Hochschule einen Blick auf die Musiker von morgen gewährt.

 

Stadtführer: Tönnesmann, Kahnt, Pannes


Marktschreier und Warentempel - Düsseldorfer Geschäftshausarchitektur

Von den Anfängen des wirtschaftlichen Lebens zu den Glaspalästen der Jahrhundertwende und den Shopping-Malls der heutigen Zeit.

Der Schwerpunkt kann entweder auf die Bauten der Jahrhundertwende vor allem in der Altstadt oder die aktuellen Bauten rund um Königsallee gelegt werden.

weitere Infos – WZ 12.03.05

 

Stadtführer: Kahnt


Preußens Glanz

Mit preußischen Zack und Charme zu den Bauten der Gründerzeit

Nach dem Wiener Kongress 1815 übernahmen die Preußen die Macht am Rhein. Infolge der Industrialisierung mauserte sich Düsseldorf binnen weniger Jahre zur Großstadt und zum "Schreibtisch des Ruhrgebiets". In dieser Zeit vergrößerte sich die Stadt um ein Vielfaches und änderte mit repräsentativen Gebäuden ihr Gesicht. Besonders aus der Gründerzeit - vom Beginn des Kaiserreiches 1871 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 - sind Gebäude erhalten, die Macht und Pracht zum Ausdruck bringen.

 

Stadtführer: Tönnesmann, Kahnt, Hutterer